Plädoyer für Holz

Holz könnte in vielen Bereichen Kunststoff ersetzen – und hier geht es nicht ausschließlich um Zirbenholz. Ein Plädoyer für mehr Holz und weniger Kunststoff ist ein Plädoyer für Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Ein Verzicht auf Kunststofftragetaschen oder Verpackungen aus Kunststoff könnte bereits sehr viel erreichen und auch wenn die Politik diesen Trend nun unterstützt, ließe sich noch viel mehr unternehmen. Experten für Verpackungen raten zum Beispiel zu Verpackungen aus Papier und Karton statt Kunststoff. Auch das Füllmaterial, das sowohl für den Versand als auch bei Geschenken verwendet wird, lässt sich ganz einfach durch ein umweltfreundliches Material ersetzen. Holzwolle lautet das Zauberwort!

Holzwolle statt Kunststofffüller

Holzwolle war als Schutz für zerbrechliche Güter bereits im Einsatz, als unsere Welt Kunststoff noch nicht kannte. Warum also sollte man nicht auf dieses klimaneutrale Produkt zurückgreifen und so nachhaltig und umweltgerecht agieren? Holzwolle wird aus luftgetrockneten Laub- und Nadelhölzern hergestellt. Seit dem 19. Jahrhundert wird diese Füllmaterial mit Holzwollemaschinen, einer Form der Hobelmaschinen, produziert.

Holzwolle besteht meist aus einem Mix verschiedener Hölzer, da es für unterschiedliche Einsatzgebiete auch unterschiedliche „Rezepturen“ gibt. Zirbe gehört nicht zu den Hölzern, aus denen Holzwolle erzeugt wird, doch kennen wir die Zirbenspäne für die herrliche duftenden Zirbenkissen.

Das Zirbenkissen

Und so werden Zirbenkissen hergestellt:

Dieser Beitrag bringt noch einige Einblicke in die Welt der wunderbaren Zirbe:

Wenn man ein Zirbenkissen selbst herstellen möchte, kann man die Zirbenspäen bei einer Tischlerei bekommen – man braucht nicht viel für ein Kissen. Dann gilt es, das Kissen zu nähen und zu überlegen, ob man nur Späne einfüllen möchte oder ob man auch Schafwolle dazugeben will. Auch das zugeben von selbst gesammelten, duftenden Kräutern ist eine wunderbare Alternative!

 

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